In jedem Haushalt fällt täglich eine Menge Abfall an. Dieser Müll will sorgfältig getrennt werden. Für jede Art von Müll benötigt der Haushalt entsprechend ein Behältnis, um den sortierten Müll getrennt zu sammeln. Wer einen Garten sein Eigen nennt, hat gute Möglichkeiten, die vielen Mülleimer unterzubringen und auch gleich Kompost aus dem Müll herzustellen.

Doch welche Tonnen werden für welchen Müll benötigt?

Wer es gerne bequem hat beim Mülltrennen, der sollte den Müll mit System trennen. Dies bedeutet, dass für jede Müllart ein eigenes Behältnis notwendig ist. In der Küche fallen meist kompostierbare Abfälle, Restmüll und recyclebarer Abfall an. Der Restmüll nimmt dann gleich den Weg in die "normale" Mülltonne, während Verbundverpackungen wie Dosen, Folien und Tetrapack sowie Kunststoffe und Co. zunächst zwischengelagert werden müssen. Um professionell Müll zu trennen, stellen sich die meisten Hausbesitzer für jede Entsorgungsart den passenden Abfalleimer in den Garten. Zudem gibt es innovative Wertstofftrennsysteme, die sich gut verstecken lassen und so das Gesamtbild des Gartens nicht stören.

Komposthaufen im Garten - ein wichtiger Helfer bei der Mülltrennungcompost 419261 1920

Nicht nur in der Küche fällt viel organischer Müll an, sondern auch der Garten liefert mit herabgefallenem Laub, Ernteabfällen, Pflanzenschnitt und ausgerupftem Unkraut eine Menge organischen Abfall, der entsorgt werden muss. Doch aus all diesen Abfällen lässt sich nährstoffreicher Kompost herstellen, der dem Pflanzenwachstum im Garten wieder zugutekommt. Einen eigenen Komposthaufen im Garten zu haben, dafür gibt es also gleich mehrere gute Gründe.

Für den Komposter sollte der geeignete Platz ausgesucht werden. Zum einen sollte der Kompostanlage nicht zu weit vom Haus entfernt sein, zum anderen aber weit genug, um unangenehme Gerüche im Wohnbereich und auf der Terrasse zu vermeiden. Am besten sollte der Komposthaufen unter einem größeren Baum seinen Platz finden, da dieser kühlen, feuchten Schatten spendet. Die Abfälle trocknen dann nicht so leicht aus. Natürlich muss auch der passende Behälter für den Kompost gewählt werden, damit die Belüftung optimal geregelt ist. Die meisten Komposter besitzen breite Luftschlitze in den Seitenwänden. Dort kann Kohlendioxid entweichen und gegen frischen Sauerstoff ausgetauscht werden. Zudem sollte ein Komposthaufen immer Bodenkontakt haben, damit überschüssige Feuchtigkeit versickern kann und tierische Komposthelfer wie Regenwürmer Zugang haben.

Müllentsorgung durch Kompostieren - bunte Müllvielfalt ist gefragt


Ungekochte, pflanzliche Küchenabfälle, Herbstlaub, Schnittgut, Unkraut, Erntereste und viele andere Zutaten bilden die Grundlage für einen harmonischen Kompost. Auf die Mischung kommt es an, wie gut der selbstgemachte Kompost ausfällt. So ist Strauchschnitt beispielsweise trocken, locker und stickstoffarm, während Rasenschnitt stickstoffreich und feucht ist. Je unterschiedlicher die Schichten im Komposthaufen ausfallen, desto besser.

Müll ist nicht immer nur ein Ärgernis. Im Garten können Abfälle durchaus ihre positiven Eigenschaften zeigen. Allerdings kommt es auf eine konsequente Trennung des Mülls an, um die Vorzüge der noch nutzbaren Teile des Abfalls umsetzen zu können.